News
30.08.10: 15th International Conference for Women Engineers and Scientists 2011 in Australien: bis 1. Dezember Abstracts einreichen
ICWES15 – die International Conference for Women Engineers and Scientists –...
Termine
02.10.10: Mein Kopfhörer für meine Musik!
Mutter-Tochter-Kurs zum Kopfhörer bauen
Anmeldeschluss: 11.9.2010
Regionalgruppen
Benutzeranmeldung
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Web-Site anzumelden:
dib-Seminare im Raum München 2010
Wenn ich könnte, wie ich wollte - Verkaufsstrategien für Frauen
Sa, 27.02.2010, 10-17 Uhr und Sa, 24.07.2010, 10-13 Uhr
mit Christiane Jung www.perspektiven-und-potentiale.de
Führung im Leibniz Rechenzentrum, Garching
Fr, 12.03.2010, 18 Uhr
www.lrz.de
Antike Gedächtniskunst ganz modern
Sa, 17.04.2010, 10-17.30 Uhr
Katrin Schulze www.denkimpulse.de
Ein Haus für die Moderne. Zur Architektur der Pinakothek der Moderne
Sa, 16.10.2010, 11-13 Uhr
Dr. Astrid Brosch www.mpz.bayern.de
Berichte von den Seminaren 2009
Die RG München hat 2009 vier Seminare angeboten, die auch alle durchgeführt wurden.
GEOCACHING - Auf in den Wald!
Die Seminarankündigung für den 17. Mai versprach: Schatzsuche mit GPS – Ein etwas anderer Spaziergang in die Natur.
Und auch wenn das Teilnehmerquorum für unser Seminar noch nicht gefüllt war, so haben sich doch auf Barbaras Aufruf zum Mitmachen spontan 10 Neugierige am Münchner Schloss Nymphenburg bei strahlendem Sonnenschein ganz schnell zusammengefunden.
Wir wollten alle einfach mal wissen was sich hinter dieser internetgesteuerten Schnitzeljagd denn nun verbirgt. Nur soviel sei verraten: wir haben viel gelernt, wie sich auch in unmöglichsten Verstecken ganze Schatztruhen verbergen lassen, was GPS-Abenteurer so an Ausrüstung brauchen, warum die Koordinaten beim GPS richtig eingestellt sein müssen und wie frau sie liest. Jetzt ist uns auch klar, warum Martina Freundorfer sowas öfter mal aus purem Spass an der Freud´ macht.
Wer neugierig wird, schaut mal rein, und vielleicht verabreden wir uns demnächst so zum Regionalgruppencaching?
Sylvia Kegel
"Fünf Höfe" in München

- "Sphere" von Olafur Eliasson
Architekturführung am 26. April 2009
Das interessierte Publikum der Führung waren 12 dib Mitglieder und Gäste aus München, Darmstadt, Aalen und Stuttgart.
Die drei Stunden innerhalb der Fünf Höfe sowie der angrenzenden Theatinerpassage und des Schäfflerhofes vergingen wie im Flug. Die Kunsthistorikerin Dr. Astrid Brosch regte zum Hinschauen an, stellte und beantwortete Fragen und wies auf besondere Details der Höfe und Passagen hin, die uns normalerweise entgangen wären. Die spezielle Handschrift der Baseler Architekten "Herzog & de Meuron" und die "Kunst am Bau" (z.B. die 10 t schwere Kugel von Olafur Eliasson im Viscardihof) zu entdecken, war dabei besonders interessant.
Wir haben ein historisches und modernes Stück München kennengelernt!
Katrin Schulze
Karriere - Schicksal oder Strategie?
Diese rhetorische Frage hatte sicher schon jede der 17 Frauen bei der Anmeldung für sich beantwortet: Strategie! – oder spielt das Schicksal etwa auch mit? Nach schleppendem Anmeldeeingang war das Seminar bei Anmeldeschluss völlig ausgebucht und der Raum bei der Frauenakademie München am 21. März gefüllt.
Es ging gleich sehr effizient los, jede Frau durfte sich „eine Streichholzlänge“ lang vorstellen, d.h. ca. 20 Sekunden. Ein brennendes Streichholz zieht auch noch Konzentration auf sich. War aber durchaus informativ und kurzweilig.
Ausgangssituation
Die Referentin, Frau Prof. Dr. Erika Regnet von der Hochschule Augsburg, brachte viel Wissen und Expertise zum Thema Personalentwicklung mit. Vor ihrer Lehrtätigkeit war sie bei mehreren Organisationen in der Personalentwicklung und Rekrutierung tätig. Zum Auftakt des Seminars kamen Fakten auf den Tisch:
- Frauen haben heute gute und hohe Bildungsabschlüsse – Karriere machen aber die Männer
- Inzwischen ist auch ein hoher Anteil von Frauen erwerbstätig – aber nicht in lukrativen und einflussreichen Positionen
- Deutschland ist (mal wieder) unter den Schlusslichtern beim Frauenanteil an oberen Führungskräften zu finden
Ohne aktives Vorgehen wird sich daran auch nichts ändern!
Wahl der richtigen Firma
Also Strategie! Definiere – für Dich! – Karriere. Du musst entscheiden:
- Welche Firma ist die richtige für mich? --> Konzern oder mittelständisch, Frauenanteil in der Funktion, Branche, Perspektiven, Chef/in usw.
- Statistisch gesehen, bieten mittelständische Firmen deutlich mehr Chancen für Frauen, relativ wie absolut
- Informationen im Internet geben Auskunft zu Fakten und persönlichen Erfahrungen in Firmen
Bezahlung
Daran schlossen sich Tipps fürs Vorstellungsgespräch an. Spannend wurde es natürlich beim Thema Gehalt. Nur der Hinweis „Nicht zu billig verkaufen“ reicht da nicht. Leider haben Frauen oft Zweifel, welche Summe sie nennen können und wie sie die Forderung begründen oder sogar glauben, beweisen zu müssen. Gehaltsdatenbanken helfen bei der groben Einschätzung. Mehr Selbstvertrauen und Hervorheben der eigenen Stärken zeigen!
Aufstieg
Da nachhaltige Gehaltssteigerungen am ehesten mit Stellenwechsel und Aufstieg zu erzielen sind, wurden die Mechanismen beleuchtet. Eine Kartenabfrage brachte die Erfahrungen und Beobachtungen der Teilnehmerinnen zusammen. Wir fanden gute Best Practise Beispiele wie gute und effektive Arbeit leisten und dies auch vermarkten (aber: das Richtige tun, delegieren, Pareto-Vorgehen, strategisches Verhalten!). Das Auftreten, die Firmenkultur und große Netzwerke spielen eine erhebliche Rolle. Mut und Entscheidungsfreude sind notwendig und der Wille, Verantwortung zu übernehmen, über kritische Projekte können sich Chancen ergeben.
Eher bedenkliche – aber auch anzutreffende – Strategien wie Günstlingswirtschaft, Ideenklau oder heiße Luft verbreiten können nicht empfohlen werden.
Die beste Verhandlungsposition hat frau, wenn ein Alternativangebot vorliegt. Sie darf sich aber nicht mit Versprechungen zufrieden geben, sondern muss Nägel mit Köpfen machen.
Letztlich muss sich die Frau fragen: Will ich am Spiel teilnehmen? Dann muss sie die Regeln akzeptieren und in gewissem Rahmen mitspielen. Eine Nische bietet „das Biotop“. So wurde eine Tätigkeit bezeichnet, die die Person unverzichtbar macht. Dies ist allerdings auch ein absoluter Aufstiegskiller.
Den Marktwert steigern lässt sich auch mit Weiterbildung. Leider verhalten sich Frauen oft weniger strategisch als ambitionierte Männer. Statt mit Weiterbildung oder Konferenzbesuchen strategisch persönliche Ziele zu verfolgen, belegen sie eher Fachthemen oder Kurse wie Moderation oder Präsentationstechnik.
Tipps
Die Karriere-Tipps von Frau Prof. Regnet lauteten:
- Netzwerken, nicht nur arbeiten
- Nicht zu lange in einer Position/Firma bleiben
- Verschiedene Handlungsoptionen offen halten
- Richtige Firma und/oder richtige/n Chef/in suchen
- Nach eigenen Stärken agieren
- Zielsetzungen und Ambitionen verdeutlichen
- Realistische Ansprüche an sich selbst stellen
Karriere mit Familie
Als letzter Schwerpunkt wurde das Thema Karriere mit Familie behandelt. Die Zahlen zeigten leider wieder, dass Deutschland im europäischen Vergleich nach wie vor Entwicklungsland ist – bei den Gehaltsdifferenzen nach Elternzeit, bei der Rückkehr in den Beruf nach Elternzeit, beim Anteil der in Vollzeit beschäftigten Mütter usw. So vielfältig die Gründe sind, auch hier kann die Frau strategisch vorgehen. Zum einen sollte sie sich in die Lage ihres Chefs versetzen und daraus Lösungen herleiten und vorschlagen. Das Hauptproblem ist i.d.R. mangelnde Kommunikation. Hilfreich ist natürlich auch, sich schon einen guten Marktwert erarbeitet zu haben und diese Marktmacht zu nutzen.
Konsequent ist zu fordern, Verbesserungen durch gesetzliche Regelungen mit Sanktionsmöglichkeiten, Maßnahmen der Firmen zur Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Einstellungsänderung seitens der Männer, strategisches Vorgehen der Frauen und demografische Entwicklungen zu erreichen.
Also Karriere nur mit Strategie – keine Schicksalseinflüsse?
Mitnichten! Die Kultur in der Firma, die Chemie zu Kollegen und Vorgesetzten, die Entwicklung der Branche, das Treffen des „richtigen“ Partners u.v.m. ist nicht strategisch planbar, wie auch nicht, „die richtige Frau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle“ zu sein.
Aber strategisches Vorgehen kann uns in jedem Fall mehr Möglichkeiten eröffnen und vor allem auch höhere persönliche Zufriedenheit bringen.
Vielen Dank, Frau Prof. Regnet, wir hatten einen sehr interessanten und lehrreichen Tag. Ich bin sicher, jede hat positive Erkenntnisse für sich mitgenommen.
Angelika Reinhard
Produktion kompakt - Werksführung bei Audi
Am 6. März trafen sich 30 Frauen aus ganz Süddeutschland im Audi Forum in Ingolstadt zur Führung durch die Produktion vom Presswerk über den Karosseriebau und die Endmontage bis zum Prüfbereich.


